Vision

Meine Vision ist es, dass das Thema Sterblichkeit, vor allem rund um die Schwangerschaft nicht länger totgeschwiegen wird. Meine Vision ist es, dass es normal – vielleicht sogar okay ist – über den erlebten Verlust und die damit verbundene Trauer sprechen zu können. Weil Trauer etwas Gutes ist und nur sein kann, wo auch Liebe ist. Meine Vision ist es, dass die Menschen sensibilisierter und informierter sein können und so nach und nach eine veränderte Haltung in der Gesellschaft entstehen kann. Mein Wunsch ist es, dass Aufklärung stattfindet und so mehr Toleranz und Akzeptanz wachsen kann. Mein Wunsch ist es, dass es ein großflächiges Netzwerk gibt, damit schnell, unbürokratisch und individuell unterstützt werden kann, wenn es nötig wird. Ganz viel davon ist Dank großartiger Menschen bereits voller Herzblut in Bewegung. Ich bewege mich ebenfalls Stück für Stück auf meinem Weg voran.

Mein nächster Schritt in Richtung Erfüllung meiner Visionen und Wünsche ist es, ein „Rundum-Paket“ für betroffene Familien anzubieten und eine Anlaufstelle, sowohl persönlich als auch digital zu schaffen. So können Familien sich zum einen im Internet informieren oder per E-Mail Kontakt aufnehmen und vor allem persönlich in Falkensee und der Umgebung begleitet werden.

Ich wünsche mir, dass sowohl die einzelnen Personen als auch die Familie als Gesamtes den Verlust gemeinsam tragen und meistern kann. Eine derartige gemeinsame Erfahrung birgt das Potential für gemeinsames Wachstum und eine intensive Verbindung miteinander, sowie die Stärkung der Selbstwirksamkeit und Autonomie jedes Einzelnen.